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Digital Workplace

Zwölf Tipps zur Durch­füh­rung erfolg­rei­cher Online-Mee­tings

17. Juni 2020

Von Micha­el Schi­klang

Zwölf Tipps zur Durch­füh­rung erfolg­rei­cher Online-Mee­tings auf Basis von Erfah­run­gen in der Coro­na-Kri­se von BARC Ana­lyst Micha­el Schi­klang

Auf­grund der Coro­na-Kri­se wur­den in den letz­ten Wochen vie­le Ter­mi­ne in Form von Online-Sit­zun­gen umge­setzt. In einem ande­ren Blog­bei­trag habe ich mei­ne Erfah­run­gen zu die­sem The­ma beschrie­ben, wel­che ins­ge­samt sehr posi­tiv sind.

Unab­hän­gig von Coro­na wird es auch in der Zukunft immer mehr Ter­mi­ne geben, wel­che online abge­hal­ten wer­den. In die­sem Bei­trag habe ich eini­ge pra­xis­er­prob­te Tipps zusam­men­ge­fasst, wel­che bei der Umset­zung von Online-Mee­tings hel­fen kön­nen:

All­ge­mei­ne Tipps für alle Teil­neh­mer:

  • Nut­zen Sie Ihre Web­cam: Die Über­tra­gung des eige­nen Bil­des macht die Prä­sen­ta­ti­on per­sön­li­cher. Die Web­cam muss nicht durch­ge­hend akti­viert blei­ben, aber gera­de bei der Vor­stel­lung und im Rah­men von Dis­kus­si­ons­run­den emp­fiehlt es sich die Bild­über­tra­gung ein­zu­schal­ten.
  • Ver­wen­den Sie ein Head­set: Die Nut­zung eines Head­sets erlaubt eine bes­se­re und feh­ler­freie­re Über­tra­gung des Tons als die Ver­wen­dung von Mikro­fo­nen von Lap­tops. Durch Head­sets las­sen sich stö­ren­de Hall­ef­fek­te und sons­ti­ge Feh­ler ver­mei­den.
  • Sor­gen Sie für genü­gend Band­brei­te: Damit das Online-Mee­ting gut und flüs­sig läuft, soll­te genü­gend Kapa­zi­tät zur Ver­fü­gung ste­hen. Aus die­sem Grund emp­fiehlt es sich neben dem Mee­ting kei­ne Aktiv­tä­ten aus­zu­füh­ren, wel­che viel Band­brei­te benö­ti­gen (z. B. Laden von gro­ßen Updates).
  • Geben Sie eine kla­re Agen­da vor: Eine Vor­ga­be hin­sicht­lich der zu bespre­chen­den Inhal­te sorgt für ein gemein­sa­mes Ver­ständ­nis bezüg­lich der zu behan­deln­den The­men, hilft bei der Ein­hal­tung des Zeit­plans und unter­stützt die Teil­neh­mer bei der Struk­tu­rie­rung des Gesprächs.

Tipps für Prä­sen­ta­to­ren:

  • Sor­gen Sie für eine gute und geeig­ne­te Auf­lö­sung: Die Teil­neh­mer sol­len die Inhal­te gut sehen kön­nen. Im Zwei­fel soll­ten Sie das Audi­to­ri­um fra­gen, ob die Inhal­te gut erkenn­bar sind. Falls dies nicht der Fall ist, kön­nen Sie durch Ändern der Auf­lö­sung / des Bild­aus­schnitts dar­auf reagie­ren.
  • Fra­gen Sie öfter nach, ob die ver­mit­tel­ten Inhal­te klar sind und ob es Rück­fra­gen gibt: Bei einer Prä­sen­ta­ti­on vor Ort kann man häu­fig non­ver­ba­le Reak­tio­nen wahr­neh­men, bspw.: Wir­ken die Zuschau­er zufrie­den, eher fra­gend oder liest man aus den Gesich­tern ande­re Mei­nun­gen ab? Die­se Infor­ma­tio­nen wer­den in Remo­te-Sit­zun­gen nur schlecht trans­por­tiert. Inso­fern macht es Sinn öfter nach­zu­fra­gen und sich Feed­back ein­zu­ho­len.
  • Wun­dern Sie sich nicht, wenn Ihre Nach­fra­gen nur zeit­ver­zö­gert beant­wor­tet wer­den: Häu­fig haben sich die nicht refe­rie­ren­den Teil­neh­mer auf stumm geschal­tet (gemu­tet). Vor der Beant­wor­tung einer Fra­ge muss der Ton erst wie­der ange­schal­tet wer­den, was ein biss­chen Zeit in Anspruch neh­men kann.
  • Sor­gen Sie für aus­rei­chend Pau­sen: Gera­de bei län­ge­ren Ter­mi­nen (län­ger als 90 Minu­ten) sind Teil­neh­mer meist froh, wenn es klei­ne­re Pau­sen gibt. Pau­sen hel­fen bei dem Auf­recht­hal­ten der Kon­zen­tra­ti­on und kön­nen die all­ge­mei­ne Stim­mung in vie­len Fäl­len deut­lich ver­bes­sern.

Tipps für nicht-prä­sen­tie­ren­de Teil­neh­mer:

  • Schal­ten Sie sich auf stumm, wenn Sie nicht spre­chen: So las­sen sich Stör­ge­räu­sche ver­mei­den und sie müs­sen auch nicht bemüht still wäh­rend der Prä­sen­ta­ti­on sein.
  • Geben Sie den prä­sen­tie­ren­den Per­so­nen Feed­back: Ver­deut­li­chen Sie, was Ihnen gefällt, was Ihnen nicht gefällt und fra­gen Sie bei Unklar­hei­ten nach. Nur wenn Sie Rück­mel­dung geben, kön­nen die Prä­sen­ta­to­ren dar­auf reagie­ren.
  • Wei­sen Sie den Prä­sen­ta­to­ren und ande­re Teil­neh­mer auf tech­ni­sche Feh­ler hin: Gab es Pro­ble­me bei der Über­tra­gung des Bil­des und / oder des Tons soll­ten sie die jewei­li­gen Per­so­nen zeit­nah dar­auf hin­wei­sen, da die­se selbst die Über­tra­gungs­feh­ler meist nicht mit­be­kom­men.
  • Üben Sie sich in Selbst­dis­zi­plin: Natür­lich ist es ver­lo­ckend, mal schnell etwas nach­zu­schau­en oder eine E-Mail zu beant­wor­ten. Dies fällt bei Online-Mee­tings im Gegen­satz zu Work­shops vor Ort kaum auf. Aber so wird es deut­lich schwe­rer, der Dis­kus­si­on zu fol­gen und sei­ne eige­nen Argu­men­te effek­tiv zu plat­zie­ren.

Online-Mee­tings sol­len Ter­mi­ne vor Ort nicht erset­zen, son­dern sinn­voll ergän­zen und kön­nen somit die Fle­xi­bi­li­tät in Pro­jek­ten und Initia­ti­ven deut­lich stei­gern. Die Mee­tings las­sen sich orts­un­ab­hän­gig durch­füh­ren und ohne Rei­se­zei­ten wahr­neh­men. Hier­durch las­sen sich in vie­len Fäl­len Ter­mi­ne bedarfs­ge­rech­ter auf­set­zen und ein­fa­cher pla­nen.

Wuss­ten Sie, dass Sie die meis­ten BARC-Bera­tungs­an­ge­bo­te auch als Online-Mee­tings wahr­neh­men kön­nen? Bei Fra­gen kön­nen Sie ger­ne auf uns zukom­men!